Ob Franken, Römer oder Kelten,
im Laufe der Jahrhunderte
fühlten sich viele Kulturen in
Boppard wohl und haben somit
auch das heutige Stadtbild
nachhaltig geprägt.
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Umgeben von einer
beeindruckenden Landschaft hat
die Stadt am Rhein ihren
Besuchern eine ganze Menge zu
bieten. Die Stadt ist heute vor
allem als Kur- und Badeort sehr
beliebt.
Auch die Bopparder
Weine sind für ihre erstklassige
Qualität über die Grenzen von
Deutschland hinaus bekannt. |
Wer die Stadt am Rhein für ein
oder mehrere Tage besucht, der
kann sich auf eine Vielzahl von
interessanten und schönen
Sehenswürdigkeiten freuen. Die
meisten historischen Bauwerke
befinden sich dabei innerhalb
der mittelalterlichen
Stadtmauern. Zu den Überresten
der historischen Stadtmauer
gehört das Binger Tor, welches
den Eindruck der Wehrhaftigkeit
der Bürger vermittelt. In seiner
Bracht sollte das Binger Tor bei
einem Besuch in Boppard auf
jeden Fall besichtigt werden.
Auf dem Marktplatz der Stadt
können Besucher die
St.-Servus-Kirche bestaunen,
welche 1236 erbaut wurde.
Interessant ist, dass die Kirche
auf dem Fundament eines
römischen Militärbades errichtet
wurde. Wer von dem Anblick der
Kirche noch nicht ganz
verzaubert wurde, der sollte
auch die Karmeliterkirche und
das Kloster Marienberg besuchen.
Die Kameliterkirche stammt aus
dem 14. und 15. Jahrhundert und
bietet neben einer interessanten
Architektur auch viele
Totenschilder, Chorgestühl und
Grabdenkmäler. Das Kloster
Marienberg ist das größte
Kulturdenkmal des
Rhein-Hunsrück-Kreises und wurde
1120 gegründet. Leider fiel das
Kloster im Jahr 1738 einen
schweren Brand zum Opfer und ist
seitdem in einem eher schlechten
Zustand.
Das Ritter-Schwalbach-Haus
gehört ebenfalls zu den
bekannten Sehenswürdigkeiten der
Stadt. Das Haus ist ein sehr
gutes Beispiel dafür, dass
früher viele Adelsfamilien in
Boppard lebten und ihr Leben in
der Stadt genossen. Von hier aus
ist es nicht weit um die
Kurfürstliche Burg zu
besichtigen. Die Burg beherbergt
heute das Städtische Museum, wo
Besucher viel über die
Geschichte und Tradition der
Stadt und deren Einwohner in
Erfahrung bringen können |